Eine private Krankenversicherung kann nicht automatisch jeder Arbeitnehmer abschließen. Der Personenkreis der in eine private Krankenkasse wechseln kann, setzt sich aus Arbeitnehmern mit einem jährlichen Bruttoeinkommen über der Vericherungspflichtgrenze, aus Selbständigen, Freiberuflern und Künstlern und aus Beamten, Richtern und Abgeordneten zusammen.

Die Vorteile der privat Krankenversicherung liegen auf der Hand. Viele Ärzte und Zahnärzte bevorzugen die Privatpatienten da sie die Behandlungen durch höhere Sätze bearbeiten können. Der Privatpatient hat dadurch in der Regel auch kürzere Wartezeiten, denn kein Arzt möchte einen Privatpatienten verlieren. Viele andere Aspekte wie freie Arztwahl, Chefarztbehandlungen oder Zuzahlungsfreiheit bei allen Medikamenten machen die private Krankenversicherung so attraktiv. Man sollte aber unbedingt die Tarife der Krankenversicherungen vor dem Abschluß vergleichen, denn es gibt große Beitragsunterschiede. Hier erhält man private Krankenkassen Versicherungsvergleiche der Leistungen und Beiträge: http://private.krankenkasse.finanzberatung-versicherungsvergleiche.de

Die freie Tarifwahl

Der Versicherte kann dabei selber einen Tarif auswählen der ihm Leistungen zusagt die für ihn wichtig sind. Dieser Tarif entscheidet letztlich auch über den Beitrag und sollte gut durchdacht werden. So sollten beispielsweise Versicherte die großen Wert auf Heilverfahren legen die Behandlung durch den Heilpraktiker mitversichern. Andererseits können Versicherten mit Zahnbeschwerden eine hohe Zahnersatzerstattung abschließen.

Die Möglichkeiten sind vielfältig und können auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Selbständige sollten auf jeden Fall ein Krankentagegeld mit bedenken, denn ihre betrieblichen Fixkosten laufen auch im Krankheitsfall weiter.
Gerade diese Individualität machen die private Krankenkassen Leistungen so interessant, denn jeder Versicherte kann solche Leistungen ausklammern die für ihn nicht wichtig sind und somit bares Geld bei den Beiträgen sparen.

Der Krankenkassenbeitrag in der PKV

Der Beitrag in der privaten Krankenversicherung richtet sich, anders als bei der GKV, jedoch generell nicht nach dem Einkommen. Vielmehr ist das Eintrittsalter und der allgemeine Gesundheitsstand maßgeblich. Gerade das Eintrittsalter wird damit begründet, dass die private Krankenversicherungen Rücklagen für jeden Versicherten zurücklegt. Diese Rücklagen sollen die zumeist erhöhten Arztkosten im Alter abdecken. Je länger ein Versicherter einzahlt desto geringer fallen die monatlichen Belastungen für ihn für diese Rücklagen aus.

Darüber hinaus hat die private Krankenversicherung die Möglichkeit einen Versicherten abzulehnen. Das kann beispielsweise bei einer schweren Erkrankung der Fall sein. Selbstverständlich trifft dies nur dann zu, wenn die Erkrankung für Vertragsabschluss aufgetreten ist. Sollte ein Versicherte Falschangaben machen oder Vorerkrankungen verschweigen kann dies zu einem Verlust des Versicherungsschutzes führen. Deshalb ist es sinnvoll, eine Finanzberatung über die private Krankenversicherung von einem erfahrenen Fachmann zu erhalten. Nur ein erfahrener Versicherungsfachmann kann auch Fragen zur PKV beantworten.Hier erhält man mehr Informationen zur privaten Krankenversicherung: http://private.krankenversicherung.finanzberatung-versicherungsvergleiche.de

Nachteile der privaten Krankenversicherung

Kinder und Familienangehörige ohne eigenes Einkommen werden bei der gesetzlichen Krankenversicherung automatisch durch die Familienversicherung mitversichert. Das ist in diesem Fall ein großer Vorteil gegenüber der privaten Krankenversicherung. Hier muss jedes Mitglied selber versichert werden. Versicherungsvergleiche der privaten Krankenversicherungen lohnen sich aber in jedem Fall. Nur so kann man herausfinden, welche Versicherung für die persönliche Situation die beste ist. Dazu kann man einen private Krankenversicherung Rechner nutzen, der nach bestimmten Vorgaben die besten Tarife finden kann.